Gruppen im Anna&Arthur

.: Antirepressionsgruppe

.: Projekt Gegendruck

.: j.a.I.L.- junge antifaschistische Initiative Lüneburg

.: S.C.A. - SaltCityAntifas

.: Gutschein – Initiative – Lüneburg

.: Lüneburger Initiative gegen Atomanlagen 

.: Antifaschistische Aktion Lüneburg/Uelzen

.: Soziale Zone (SoZo e.V.)

.: Greenpeace



Antirepressionsgruppe Lüneburg – Wer wir sind, was wir machen

You’ll never walk alone

Staatliche Repression hat viele Gesichter: Vorladungen, Ermittlungsverfahren, Prozesse oder andere Schikanen, wer sich im sogenannten Rechtsstaat BRD politisch betätigt, macht schnell Bekanntschaft mit den staatlichen „Sicherheitsorganen“ und der Justiz.

Getroffen werden Einzelne – gemeint sind wir alle!

Staatliche Angriffe auf Einzelne dienen dazu, sie stellvertretend für Viele anzugreifen, und sollen sie davon abhalten, sich weiterhin zu organisieren und politisch aktiv zu sein. Durch öffentliche Diffamierung sollen Linke diskreditiert und politisch isoliert werden. Die offene Repression hat das Ziel, Gruppen und Organisationen in ihrer Wirksamkeit handlungsunfähig zu machen. Gleichzeitig wird versucht, Kämpfe und Inhalte durch Kriminalisierung zu entpolitisieren und Solidarisierung zu verhindern.

Solidarität!

Wir wollen Antirepressions- bzw. Solidaritätsarbeit in Lüneburg machen, wobei wir von dem Gedanken ausgehen, dass es für die gesamte Linke in Lüneburg im Kampf gegen staatliche Repression gut ist, sich gemeinsam, über alle Partei- und Organisationsgrenzen und über ideologische Differenzen hinweg, zu solidarisieren und zu organisieren.
Wir wollen Anlaufpunkt für alle sein, die von Repressalien betroffen sind und Unterstützung benötigen. Darüber hinaus wollen wir präventive Informationsarbeit leisten und wir unterstützen von politischer Repression Betroffene ganz praktisch, indem wir AnwältInnen vermitteln sowie Prozesse vorbereiten bzw. begleiten und auch emotionale Unterstützung anbieten.
Eine wichtige Aufgabe von Solidaritätsarbeit ist, Geld zu organisieren. Prozesse kosten Geld: Die AnwältInnen wollen bezahlt werden, dazu kommen Bußgelder, Gerichtskosten und andere Kosten.
Dafür benötigen wir eure Unterstützung, denn Solidarität hilft siegen!

Kontakt: [e]: solidaritaet-lg@gmx.de
Weitere Infos zum Thema:  www.rote-hilfe.de    www.outofaction.net

Soli-VoKü im Anna & Arthur

Jeden 3. Mittwoch im Monat – 19 Uhr
Veganes und Vegetarisches Essen gegen Spende. Mit AnsprechpartnerInnen der Antirepressionsgruppe

Solidarität ist ein Dauerauftrag - Solikonto:

KontoinhaberIn: Solidarität
Volksbank Lüneburg
Konto-Nr.: 125 381 600
BLZ: 240 900 41

 

Projekt Gegendruck [Lüneburg]

2004 aus dem Bedürfnis nach Organisierung und Handlungsfähigkeit entstanden, haben wir das Ziel, linke und emanzipatorische Positionen zu verschiedensten Themen in Lüneburg durch Veranstaltungen, Aktionen, Flugblätter etc. sichtbar zu machen. Damit wollen wir zur Auseinandersetzung mit bestehenden Verhältnissen anregen.

- Wir lehnen alle Formen und Systeme von Herrschaft und Diskriminierung ab, einschließlich aber nicht beschränkt auf Kapitalismus, Patriarchat und Rassismus.

- Wir fragen uns: Was soll schlecht daran sein, wenn Häuser, Fabriken, Dienstleistungen, Land und natürliche Ressourcen in den Händen aller, also vergesellschaftet sind. Was soll schlecht sein an einer klassenlosen Gesellschaft, die den von uns produzierten Reichtum gleichmäßig verteilt, in der sich das wie und was zu Produzierende an den Bedürfnissen aller orientiert – selbstverwaltet und selbstorganisiert.

Kontakt: projektgegendruck[ät]so36.net  & projektgegendruck.twoday.net
 

j.a.I.L.  junge antifaschistische Initiative Lüneburg

In ihr vereinigen sich junge Menschen mit dem Ziel, nationalistische und rassistische Tendenzen in der Gesellschaft aufzudecken und zu bekämpfen.

Die Antifaschistische Aktion kommt ursprünglich aus Italien, als sich fortschrittliche Menschen gegen Mussolini wehren wollten und dann als "Antifaschisten" deklariert wurden. In Deutschland gibt es seit 1923 die "Antifaschistische Aktion", deren Ziel es war, den erstarkten Nationalsozialismus zu verhindern. Aus dieser Vergangenheit heraus begreifen auch wir uns als Teil der Antifaschistischen Aktion.

Dabei beschränkt sich unser Verständnis vom Antifaschismus nicht nur auf das Vorgehen gegen Neonazis und deren Aktivitäten, sondern vielmehr um ein gesamtgesellschaftliches Wirken. Deshalb versuchen wir, antifaschistische Positionen auch auf kulturellen und politischen Veranstaltungen mit einzubringen. Wir beschäftigen uns beispielsweise mit der Geschichte und dem Begriff des Faschismus, um aus der Vergangenheit Lehren für die Zukunft zu ziehen.

Wir glauben, dass eine antifaschistische Politik, die sich nur gegen einzelne Neonazis und faschistische Organisationen richtet, nur begrenzt Erfolg haben kann. Vielmehr muss sie sich gegen die Wurzeln des Faschismus richten – gegen eine Gesellschaft, die ihn erst möglich macht. Deshalb betrachten wir Nationalismus und Rassismus nicht als Fehler oder Ausuferung des Systems, sondern als konsequenten Ausdruck davon. Auch andere Unterdrückungsverhältnisse (z.B. Sexismus oder das Patriarchat) existieren nicht bloß zufällig. Sie sind konsequente Erscheinungsformen in einer kapitalisierten Welt, in der nahezu alle Lebensbereiche unter die Doktrin des neoliberalen Marktes herabgestuft worden sind. Mensch und Natur werden lediglich unter dem Aspekt der Verwertbarkeit betrachtet und wer nicht bereit oder in der Lage ist, sich im Namen des Kapitals zu verkaufen, gilt als „sozialer Abfall“ und wird gesellschaftlich isoliert. Die logischen Folgen dieses mörderischen Strebens nach Profitmaximierung zeigen sich z.B. in der Abschottung der EU- Grenzen, der Abschiebung von MigrantInnen oder der sozialen Ausgrenzung von Obdachlosen und Hartz 4 – EmpfängerInnen.

Auch Neonazis machen „Behinderte“, „Ausländer“, Jüdinnen/Juden oder andere Menschen, die nicht in ihr beschränktes Weltbild passen, für die Verschlechterung der Lebensverhältnisse verantwortlich und versuchen damit, komplexe soziale und ökonomische Konflikte „national“ zu lösen. Doch diese scheinbar einfache Rechnung geht nicht nur nicht auf. Sie ist nicht nur falsch und unsozial, sondern ebenso ein offener Aufruf zu Mord und Todschlag! Das Ergebnis: Hunderte von rassistischen Morden, Anschlägen auf Flüchtlingsheime, Synagogen und jüdische Friedhöfe.

Dieser Entwicklung stellen wir uns entgegen, indem wir versuchen, Neonazis keine Möglichkeit für die Verbreitung und Veröffentlichung ihrer menschenverachtenden Ideologie zu geben, denn Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Wir treten ein für eine Welt ohne Faschismus, Rassismus und Nationalismus. Für eine Gesellschaft, die auf Solidarität und sozialer Gleichheit baut und in der jedeR ein menschliches, freies und selbstbestimmtes Leben führen kann!

Falls auch du Lust hast, dich zu engagieren, melde dich einfach unter: jugendplenum(at)gmx.de

http://antifacafe.blogsport.de/

 

S.C.A. - SaltCityAntifas

Ende des Jahres 2007 gründeten sich in Lüneburg die "SaltCityAntifas". Wir sind Menschen aus verschiedenen Strömungen der radikalen Linken. Der Wunsch nach kontinuierlicher politischer Arbeit in einer wiedererkennbaren Gruppe brachte uns zusammen. Wir treffen uns seitdem regelmäßig, um im theoretischen Diskurs und durch praktisches Engagement antifaschistische Arbeit im Lüneburg und Umgebung zu betreiben und bestehende emanzipatorische Strukturen zu stärken.

Antifaschismus bedeutet für uns nicht nur gegen organisierte NeofaschistInnen und faschistische Positionen vorzugehen, sondern jede Form von Unterdrückung, Benachteiligung und Diskriminierung zu bekämpfen. Im alltäglichen, scheinbar normalen Sexismus und Rassismus sehen wir Unterdrückungsmechanismen, die in der "Mitte" der Gesellschaft
entstehen und von dieser nicht hinterfragt werden. Dabei betrachten wir die Verwertungslogik des kapitalistischen Systems und die Ökonomisierung aller Lebensbereiche als wesentliche Grundlagen dieser gesellschaftlichen Missstände.

<S.C.A..: SaltCityAntifas   Kontakt: sca(at)riseup.net

 

Gutschein – Initiative – Lüneburg

Wir sind eine antirassistische Gruppe, die seit November 2003 einen Gutscheinumtausch für in Lüneburg lebende MigrantInnen organisiert.

In Lüneburg bekommen MigrantInnen, die dem AsylblG unterliegen kaum Bargeld (40, 90 Euro pro Monat für Erwachsene), statt dessen erhalten sie so genannte Wertgutscheine mit denen sie einkaufen müssen. Mit diesen können Lebensmittel, Dinge des persönlichen Bedarfs und Kleidung eingekauft werden.

Einige Geschäfte entscheiden sich jedoch, die Gutscheine nicht anzunehmen. Produkte wie Alkohol, Zigaretten und andere Genussmittel dürfen gar nicht gekauft werden.

Deshalb werden regelmäßig jeden ersten Mittwoch im Monat im Infocafé Anna & Arthur (Katzenstraße 2) ab 18:30 Uhr Gutscheine eins zu eins gegen Bargeld getauscht. Mit diesen Gutscheinen kann dann jedeR in den meisten Geschäften einkaufen gehen. Zu beachten ist, dass die Gutscheine nur zwei Monate gültig sind. Die Geschäfte dürfen maximal 10 % Wechselgeld auf die Gutscheine herausgeben.

Wenn ihr das Wertgutscheinsystem auch ungerecht findet, kommt einfach am 1. Mittwoch im Monat, um 18:30 Uhr ins Anna & Arthur und tauscht euer Bargeld (auch kleine Beträge helfen weiter!) gegen Wertgutscheine. Es gibt an diesem Abend, so wie an jedem Mittwoch, auch immer leckeres veganes oder vegetarisches Essen gegen Spende. Wir freuen uns über alle, die Lust haben mitzumachen!

Tauscht fleißig und zahlreich!

Kontakt: Treffen jeden 1.Mi. im Monat ab 17:00 Uhr / UmtauschinitiativeLG(at)gmx.de

 

Lüneburger Initiative gegen Atomanlagen 

Die LIgA ist eine von mehreren Lüneburger Gruppen, die sich gegen jede Art der Nutzung von Atomenergie engagiert. Unser Engagement verstehen wir auch umfassend als Widerstand gegen jene gesellschaftlichen und politischen Machtstrukturen, die die Nutzung einer so lebens-, umwelt- und demokratiefeindlichen Technologie wie die Atomenergie ermöglichen, fördern und durchsetzen.

Darüber hinaus erachten wir den Kampf gegen alle weiteren demokratiefeindlichen Tendenzen wie z.B. alte und neue Nazistrukturen sowie jede Art von Rassismus für notwendig.

Wir sind eine bunt gemischte, undogmatische und offene Gruppe, die sich immer freut, wenn sich Menschen mit und in ihr engagieren. Innerhalb der LIgA streben wir eine hierarchiefreie Struktur an; deshalb beschließen wir im Konsens.

Der Kampf gegen die Nutzung atomarer Energien bedingt auch, dass wir informiert und inhaltlich gut vorbereitet sind. Daher ist es uns wichtig, uns über die gesellschaftlichen, politischen und technologischen Entwicklungen zu informieren und uns innerhalb der LIgA und mit anderen Interessierten damit auseinanderzusetzen.

Als eine unserer wesentlichen Aufgaben sehen wir die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Gefahren der Atomtechnologien an. Dazu
  •   unterhalten wir ein Büro im Heinrich-Böll-Haus, Katzenstr. 2, 21335 Lüneburg
  •   unterhalten wir unsere eigene Anti-AKW-Homepage
  •   haben wir ein eigenes Infotelefon (04131/ 48599), über das wir erreichbar sind und auf dem die regelmäßig
      aktualisierten Anti-AKW-Nachrichten und Veranstaltungstermine abgehört werden können.
  •   führen wir öffentliche Aktionen, Diskussionen und Informationsveranstaltungen durch.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit gegen die Nutzung der Atomenergie besteht im Widerstand gegen die Castor-Transporte nach Gorleben. Dafür haben wir uns in den letzten Jahren an der Organisation der Lüneburger Anti-Castor-Demonstrationen beteiligt und vielfältige Aktionen durchgeführt.

Auch der Kontakt zu und die Vernetzung mit anderen Anti-AKW-Gruppen und Organisationen ist uns sehr wichtig, deshalb entsenden wir zu vielen Treffen und Konferenzen Delegierte. Die LIgA versteht sich als Teil des globalen Netzwerks im Kampf gegen Atomenergie; lokal sind wir eingebunden in die Initiativen und Aktivitäten im Lüneburger Heinrich-Böll-Haus.
 

Kontakt: www.ligatomanlagen.de


Antifaschistische Aktion Lüneburg/Uelzen

Kontakt: www.antifa-lg.de , aa.lg-ue[at]gmx.net


Soziale Zone (SoZo e.V.)

Kontakt: www.soziale-zone.org , sozialezone.ev(at)web.de

Greenpeace Lüneburg
Kontakt: lueneburg(at)greenpeace.de